Liebe Freunde und Unterstützer von HOPE Cape Town,
Nichts ist beständiger als der Wandel Heraklit
Jeder Gründer hat die Pflicht, sich auch um seine Nachfolge zu kümmern und sicher zu stellen, dass es nach seinem Ausscheiden weitergeht. Es ist einer der wichtigsten Dienste, die man/frau einem Unternehmen, einer Firma aber auch einer NGO zukommen lassen muss.
Und diese Übergabe von Verantwortung sollte so unaufgeregt wie möglich passieren.
Bereits 2018 habe ich mit dem Stiftungsrat darüber gesprochen und wir haben gemeinsam eine Übergangszeit mit klaren Regeln und Aufgaben festgelegt, um langsam, aber sicher, einen Wechsel an der Spitze zu ermöglichen.
In den letzten zwei Jahren wurden von HOPE Cape Town zwei Positionen geschaffen, die das Tagesgeschäft in professionelle Hände übergibt: Dr Izane Reyneke als CEO und Marlene Whitehead als Programm Manager.
Beide haben bereits im vergangenen Jahr ihre neuen Aufgaben übernommen und sich eingearbeitet.
Das macht insofern Sinn, da mit dem Campus „The Nex – Indawo Yethu“ ein neues Kapitel der HOPE Cape Town Geschichte begonnen wurde.
Den Vorsitz bei den HOPE Cape Town Trust Board Meetings wird von nun an Carole Amstrong Hooper innehaben. Carole ist seit Gründung der Stiftung im Vorstand und ist damit gut vorbereitet auf die Leitung des Stiftungsrates.
Ich selbst werde HOPE Cape Town nicht den Rücken kehren, sondern mich auf Bitten der Stiftung in den kommenden zwei Jahren noch mehr um Marketing und Fundraising in Europa und den USA kümmern. Ich muss Ihnen nicht sagen, dass Covid-19 und nun der Ukraine Krieg Fundraising schwieriger gemacht haben, daher passt unsere interne Planung von 2018 mit den Notwendigkeiten und Realitäten 2023 gut zusammen.
Weiterhin werde ich aktives Mitglied im Stiftungsrat, Vorstand und Finanzausschuss bleiben und werde meine Zeit zwischen Südafrika, Europa und USA aufteilen. Während ich derzeit 2/3 des Jahres in Südafrika bin und 1/3 auf Reisen, wird es ab 2024 umgekehrt sein. Flexibilität und kürze Reisezeiten haben dann Malta zu dem Ort gemacht, wo ich die kommenden zwei Jahre meinen Ausgangspunkt haben werde.
Selbstbestimmt langsam und geregelt in die zweite Reihe treten zu können ist in der Tat ein Segen und erlaubt einer Organisation in Ruhe zu wachsen und einen neuen Lebensabschnitt anfangen zu dürfen. Niemand von uns ist unersetzlich. Zu warten und sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen bis man das Zeitliche segnet, dient weder der Sache, noch ist das mein Stil.
Ich freue mich, als Gründer des HOPE Cape Town Trusts diesen nun in einer anderen Rolle zu unterstützen. Ebenfalls freue ich mich, vielen von Ihnen in Europa und den USA nun vielleicht öfters begegnen zu können.
Und ich bitte Sie, schenken Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.
Ich wiederhole mein Mantra seit 23 Jahren: Wir sind nur die verlängerten Arme Ihrer Großzügigkeit und Solidarität. Zusammen sind wir die HOPE-Familie, die greifbare Hoffnung bringt.
Herzlichst
Rev Fr Stefan Hippler


